Ehrlichiose

Wird übertragen von der braunen Hundezecke.

Verursacht durch Kleinstorganismen (Rickettsien), die sich in den weissen Blutzellen des Tieres festsetzen und von diesen in die Lymphknoten, die Leber und die Milz, später auch in andere Organe transportiert werden.

1 bis 3 Wochen nach der Ansteckung kommt es zum Ausbruch mit Fieberschüben bis 41 Grad, Appetitlosigkeit, Lymphknotenschwellungen und Krampfanfällen. Später können sich Knochenmarkschäden und chronische Blutarmut einstellen.

Symptome:
Eitriger Nasen- und Augenausfluss, Krampfanfälle, Atemprobleme, Lähmungen der Hinterhand, Lethargie, Futterverweigerung, hohes Fieber, Blutarmut, Gewichtsverlust, Blutungen der Schleimhäute, Schwellungen im Bauchbereich, Veränderunge des weissen und roten Blutbildes

Therapie:
Tetrazykline, Doxyzyklin oder Imidocarb (Imizol), Anabolika zur Stimulierung des Knochenmarks, Vitamin B, Aufbaupräparate
Gute Heilungschancen bei schneller Behandlung. Ungünstig bei weit fortgeschrittener Krankheit.