Gesundheit Hunde

Die als MMK bekannten Mittelmeerkrankeiten (Babesiose, Ehrlichiose, Leishmaniose) sind Krankheiten die speziell in Südeuropa usw.weit verbreitet sind. Da der Galgo Espanol genau aus den betroffenen Gebieten stammt, ist es wichtig dass Sie sich über diese Krankheitsbilder informieren um grundsätzliche Kenntnisse zu besitzen.

Jeder Hund der südeuropäische Länder als Tierschutzhund verlässt, wird bereits vor Ort auf MMKs getestet. Oftmals erhält man im ersten Schritt die Nachricht, dass der Hund negativ getestet wurde. Uns ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass dies jedoch noch keine endgültige Entwarnung bedeutet!

Der Test auf MMK sollte nach ca. 6 Monaten in A/D/CH/FL nochmals wiederholt werden. Es kann bei diesem zweiten Test, Monate wie Jahre nach Ankunft, doch zu einem positiven Ergebnis kommen. Wichtig ist, dass sich potenzielle Adoptanten dies bewusst machen!
Seien Sie also aufmerksam. Bei schneller und richtiger Behandlung haben Hunde mit MMKs eine gute Lebenserwartung bei hoher Lebensqualität. Somit sollen unsere Hinweise keine Panikmache sein, sondern nüchtern auf die Fakten hinweisen und Sie aufmerksam machen!

So zerbrechlich der Galgo wirkt, so robust und widerstandsfähig ist er. - Einzig das Thema MMK
ist etwas, womit sich Interessenten befassen sollen, um mit klaren Vorstellungen eine Adoption zu erwägen.

eine Gefahr für Hunde und Katzen auch in unserer Region:

Die Babesiose ist eine Bluterkrankung (ähnlich der Malaria), die durch Einzeller (Babesia canis oder felis) verursacht wird. Diese Einzeller werden von Zecken beim Biss übertragen, und zwar hauptsächlich von der so genannten Buntzecke (Dermacentor reticulatus). Diese Zeckenart kommt hauptsächlich in den Mittelmeerländern und Ungarn vor, hat sich aber mittlerweile durch Tourismus und Import von Hunden auch in Frankreich, der Schweiz und auch Deutschland verbreitet.

Die Anaplasmose wird durch ein Bakterium hervorgerufen und breitet sich auch bei uns immer weiter aus. Die Zahl der damit infizierten Zecken, nimmt deutlich zu. Das Bakterium zerstört die Blutplättchen sowie die weißen Blutkörperchen. Die Symptome sind Fieber, Gewichtsverlust, Schlappheit, Ödeme in den Gliedmaßen, Blutarmut und Störungen des Zentralnervensystems. Unbehandelt kann diese Krankheit zum Tode führen.

Die Inkubationszeit beträgt 2-20 Tage. Die Therapie erfolgt durch Antibiotika über zwei bis vier Wochen.

Wird übertragen von der braunen Hundezecke.

Verursacht durch Kleinstorganismen (Rickettsien), die sich in den weissen Blutzellen des Tieres festsetzen und von diesen in die Lymphknoten, die Leber und die Milz, später auch in andere Organe transportiert werden.

1 bis 3 Wochen nach der Ansteckung kommt es zum Ausbruch mit Fieberschüben bis 41 Grad, Appetitlosigkeit, Lymphknotenschwellungen und Krampfanfällen. Später können sich Knochenmarkschäden und chronische Blutarmut einstellen.

Leishmaniose ist eine weltweit vorkommende Parasitose mit unterschiedlichen Krankheitsbildern bei Mensch und Tier, bei der die Erreger (Leishmanien) durch den Stich der Sandmücke übertragen werden. Eine direkte Form der Ansteckung, über Blut oder Speichel ist NICHT nachgewiesen und reine Spekulation. Leider wird die gegenteilige, absolut unwissenschaftliche Meinung immer wieder auch von Tierärzten (oft auch aus Unwissenheit) verbreitet und damit Hundebesitzer in Panik versetzt, die dann vielleicht sogar ihren Hund abgeben, was natürlich völlig unüberlegt und falsch ist.

Wir vom Team GCC finden es ist an der Zeit sich dem Thema Ernährung & Übergewicht bei Windhunden zu widmen:

Leider sehen wir immer häufiger Windhunde, die definitiv zu viel auf den Rippen haben! Windhunde sind in ihrer Physionomie als Sprinter mit einem sehr geringen Fett- und hohen Muskeltanteil geschaffen. Diese "Grundbauart" von windigen Kollegen muss sich jeder Windhundhalter immer vor Augen halten.

Mit ca. 4,5 Jahren begann unsere Galgo-Hündin sich von Zeit zu Zeit die Pfoten besonders intensiv zu lecken. Natürlich wird man aufmerksam und so wurden die Pfötchen auch gleich vom Frauli „in Augenschein“ genommen. Siehe da – an der Vorderpfote war eine kleine offene Stelle zu sehen. Beim nächsten Tierarztbesuch war die Stelle wieder weitgehend verheilt und der Tierarzt meint, dass sie sich wohl einfach etwas eingetreten hätte. Wir waren also beruhigt und dachten weiter nicht mehr darüber nach.