Infos Hunde

von Nadin Matthews / www.dogument.de

Waren Sie schon mal verliebt? Erinnern Sie sich an das Gefühl der Euphorie? Wie Sie dämlich grinsend durch die Welt liefen, kaum essen konnten, zu einem vernünftigen Gespräch nicht in der Lage waren, dafür aber vor Energie fast geplatzt sind? Sie haben ihren Körper noch
nie in diesem Ausnahmezustand erlebt? Dann werden Sie auch nie einen jagenden Hund verstehen!

Eine unserer Pflegemamas teilt dazu mit uns ihre Erfahrungen:

„Seit einigen Jahren selber begeisterte Besitzerin von mittlerweile drei Galgos ( 2 Rüden, 1 Weibchen), eben so langer aktiver Mitarbeit im „Galgo-Tierschutz“ inklusive vieler Pflegehunde war ich schon öfter mit der Aussage : ‚Bitte keine Rüde!‘   konfrontiert.

Ja warum eigentlich ?

Aggressiver, unberechenbarer, bei (Klein-)Kindern nicht geeignet - waren die meisten Bedenken von unseren Interessenten.

"Immer wieder passiert es, dass Hunde, die aus dem Tierschutz aus dem Ausland zu uns kommen - die erst ein paar Stunden oder Tage in Deutschland, Österreich oder der Schweiz sind - in einer unvorhergesehenen Paniksituation entlaufen und nur mit ganz viel Glück, wenn überhaupt, durch die Hilfe von Experten wieder eingefangen werden können. Manche sind Wochen, Monate unterwegs, werden überfahren, tauchen nie wieder auf. Sie haben hier keinerlei örtliche Bindungen, noch eine Beziehung oder Vertrauen zu irgendeinem Menschen aufgebaut.

In der Regel verstehen sich Katzen und Hunde ausgezeichnet, vorausgesetzt sie haben ihre unterschiedlichen Sprachen gelernt. So äußert ein Hund mit Schwanzwedeln freundliche Gefühle, während dies bei der Katze Verägerung und Zorn bedeutet. Der Hund hebt die Pfote als freundschaftliche Geste. Für die Katze ist es eine ernst zu nehmende Drohung.

Es beginnt mit dem Einzug eines neuen Hundes in die Familie eine äußerst spannende, schöne und auch fordernde Zeit. Unsere Pflegestellen stehen Ihnen immer beratend zu Seite. Zusätzlich finden Sie im Anschluss Infos für die ersten Schritte rund um Ankunft, Fütterung, Pflege und Erziehung.

Manche Hunde kommen in ihren neuen Familien an und alles läuft von Beginn an reibungslos ab. Wieder andere sind noch in der Pubertät und testen ihre Grenzen aus, kämpfen mit Abschiedsschmerz von der Pflegefamilie und müssen erst Vertrauen zu ihren neuen Begleitern aufbauen.

Eine Katze in das Territorium eines Hundes einzuführen, ist einfacher als Sie denken, denn Hunde sind Rudeltiere. Einem gut erzogenen Hund können Sie beibringen, dass das Kätzchen von nun ab zu seinem Rudel gehört. Bald wird der Hund seine Beschützerrolle auch dem Neuankömmling gegenüber übernehmen. Zwischen den beiden kann eine richtige Kumpanei entstehen. Versuchen Sie, dass sich die Persönlichkeiten der beiden Tiere ergänzen, und seien Sie nicht zu impulsiv bei der Auswahl.

Grundsätzliches:

In Deutschland gibt es keine Impfpflicht: Niemand braucht sein Tier oder sich selbst gegen irgend etwas impfen zu lassen, wenn er und sein Tier die deutschen Grenzen nicht verlässt.

Stolz können wir berichten, dass unsere Eva - Pflegemama in Steyr - Sicherheitsgeschirre exclusiv für unsere Neuankömmlinge näht. Seit ein paar Monaten bekommen unsere Schützlinge  Evas Halsbänder und seit Ankunft von Benito und Odin (Toni und Simon) wird ab jetzt jeder neue Gast schon bei seiner Ankunft  - mit einem extra für ihn angefertigtem Sicherheitsgeschirr - ausgestattet.

Die Sicherheit unserer Schützlinge - schon bei ihrer Ankunft - ist oberstes Gebot in unserem Verein.

Was kann schon besser sein als ein Hund? Klar - zwei Hunde!

Mal ehrlich - wer von uns hat nicht insgeheim schon darüber nachgedacht, seinem Hund einen vierbeinigen Partner an die Seite zu stellen; davon geträumt, zwei Hunde über die Wiesen toben zu sehen?

Doch die Realität sieht oft anders aus. Zwei Hunde können doppelte Freude machen - aber auch die zehnfache Menge an Problemen verursachen!

„Ob ein Zweithund die richtige Entscheidung ist, hängt von vielen Faktoren ab“!